Vor rund einem Jahr hat der Austausch der Schwebebahnwagen begonnen. Am 18. Dezember 2016 wurde der erste Waggon der neuen Generation in Betrieb genommen und auf die Strecke geschickt. Im Mai 2017 gab es nach kleineren Problemen wie sich nicht öffnende Türen und der Belüftung einen größeren Zwischenfall. Ein Wagen berührte während der Fahrt das Gerüst – eigentlich sollte das ausgeschlossen sein. Seither gibt es keine Betriebsgenehmigung mehr für weitere neue Bahnen. Die stapeln sich derweil beim Hersteller im spanischen Valencia.

Zulassung für weitere Bahnen nur mit Tempo 40

Die bisher in Dienst gestellten Schwebebahnen dürfen seither nur mit reduzierter Geschwindigkeit fahren, damit es nicht so schaukelt. Dabei sollte eine durch bessere Beschleunigungs- und Verzögerungswerte höhere Durchschnittsgeschwindigkeit eine kürzere Taktfolge ermöglichen. Beide Baureihen, die aus den 1970er Jahren und die neue sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h ausgelegt. Momentan, so WSW-Sprecher Holger Stephan laut einem Bericht der Westdeutschen Zeitung (WZ), arbeite man einer Lösung, damit auf der Basis von Tempo 40 eine Übereinkunft gefunden werden kann, wie neue Fahrzeuge zugelassen und gleichzeitig der Zwei-Minuten-Takt angestrebt werden kann. Dazu, so Stephan weiter, sei man im engen Austausch mit Hersteller und Konstrukteur und hoffe bis Ende des ersten Quartals 2018 auf eine Lösung.

Der Austausch aller Fahrzeuge wird aber noch über ein Jahr dauern. Erst im Frühjahr 2019 kann der abgeschlossen sein, so eine vorsichtige Schätzung der Schwebahn-Betreiberin.