Im Einwohnermeldeamt läuft es seit der Neuorganisation rund. Kurze Wartezeiten, im Minutenbereich, sind hier die Regel. Nicht zuletzt auch durch die Erweiterung der Öffnungszeiten. Da sieht es im städtischen Ressort Straßen und Verkehr ganz anders aus. Jedenfalls, soweit es die Abteilung „Verkehrslenkung und Ausnahmegenehmigungen“ betrifft, wie Wuppertal-total von Ulrike Kusak vom Presseamt der Stadt erfuhr.

„Die Kolleginnen und Kollegen sind telefonisch nur noch zwischen 9 und 10 Uhr erreichbar“, antwortete sie auf unsere Anfrage und fügt hinzu: „Die übrigen Abteilungen des Verkehrsressorts sind jedoch auch stark ausgelastet – bedingt durch personelle Engpässe. Die Kommunikation per E-Mail oder über das Service-Center (Telefon 0202-5630/Red.) ist aber weiterhin wie gewohnt möglich.“

Den Grund sieht die Stadt darin, dass die Mitarbeiter mit großen Projekten wie dem Döppersberg, der Qualitätsinitiative Innenstadt (unter anderem Neupflasterung der Fußgängerzone), Neuordnung des Verkehrs nach Öffnung der B7 und zugehöriger Ampelschaltungen stark belastet seien. Zudem sind aktuell nur vier der sechs Stellen in dem Bereich besetzt. Die Einarbeitung neuer Mitarbeiter braucht Zeit. Zwei Ingenieurstellen sind zurzeit ausgeschrieben.

Stadtkämmerer und Personaldezernent Johannes Slawig ist klar, dass die zur Konsolidierung des Haushalts vorgenommenen Personaleinsparungen in Höhe von rund 15 Prozent auch bei den Bürgerinnen und Bürger ankommen. „Das macht sich bemerkbar, mit weniger Personal kann man auch nur weniger Leistung erbringen“, wird er in der Westdeutschen Zeitung (WZ) zitiert.