Wuppertals siebte Gesamtschule soll im Osten der Stadt eingerichtet werden (wuppertal-total.de berichtete). Dafür haben sich jetzt auch Wuppertals Sozialdemokraten ausgesprochen. „Eine Gesamtschule als neue weiterführende Schule im Wuppertaler Osten ist aus unserer Sicht die Schulform, die an dieser Stelle Sinn macht“, erklärt Renate Warnecke, Vorsitzende des Schulausschusses.

„Der vorgeschlagene Standort für die neue Gesamtschule an der Bockmühle 10 erscheint uns gut geeignet“, so Warnecke weiter.  Zum einen verfüge das vorgeschlagene Gelände über eine ausreichend große Fläche für eine sechszügige Schule nebst Außenflächen. Zum anderen sei davon auszugehen, „dass der Neubau eine deutliche Aufwertung des Stadtteils Heckinghausen bewirken kann“, glaubt Servet Köksal, Sprecher der SPD-Fraktion im Schulausschuss.

Ein entscheidender Punkt ist aber noch offen: die Finanzierung. Der Bau der neuen Gesamtschule hängt maßgeblich davon ab, dass bei der Aufstellung des Haushaltsplans 2020/21 auf Finanzierungshilfen vom Bund zurückgegriffen werden kann. Es sei zwar davon auszugehen, dass es hierfür wieder eine Neuauflage der Bundesfördermittel geben werde, glaubt man in den Reihen der SPD. „Sicher ist das aber jetzt noch nicht.“ Dennoch ist man zuversichtlich, dass 2021 mit dem Bau der neuen Schule begonnen werden kann.