Neun Monate nach dem Doppelmord an dem Ronsdorfer Unternehmer-Ehepaar Christa und Enno Springmann am 19. März 2017 und  fünf Monate nach der Verhaftung des Enkels (26) und eines Freundes des Enkels wurde der Tatort wieder freigegeben.

Wie der Express dazu berichtet, betrat Ihr einziger Sohn Hajo Springmann (56) jetzt zum ersten Mal wieder das Haus, in dem seine Eltern auf so abscheuliche Weise getöteten wurden. Ein aufgebrochener Schrank. Blutspritzer an den Möbeln. Dokumente auf dem Boden. Die Zimmer durchwühlt. “Ein befleckter Tatort mit durchwühlten Zimmern. Die Mordspuren sind noch nicht verblasst“, will der Express erfahren habe. „Es war mir, als ginge ich in die Vergangenheit, als hörte ich die Schreie meiner Eltern. Mir stockte der Atem“, zitiert der Express Hajo Springmann, nachdem der Sohn zusammenmit seinen Anwälten und einem Testamentsverwalter einen ersten Blick auf die Hinterlassenschaften des Unternehmer-Ehepaares geworfen hatte.

Fraglich ist, was überhaupt mit dem Springmann-Erbe geschieht. Der Enkel, unter dem Verdacht, die Tat begangen zu haben, gilt als Alleinerbe. Nur, sollte er tatsächlich seine Großeltern getötet haben, wäre er „erbunwürdig“.