Spezialisten der Gerichtsmedizin standen im Mittelpunkt des fünften Tages im Prozess um den Mord an Enno und Christa Springmann. Vor dem Landgericht berichteten die Gerichtsmediziner von massiven Kopfverletzungen der beiden Opfer, die zudem stranguliert worden seien. Die Bestimmung des genauen Todeszeitpunkts sei aber schwierig.

Klar ist, dass das Unternehmerehepaar am Morgen des 20. März 2017 tot aufgefunden worden ist. Für einen der beiden Angeklagten, den 26-jährigen Enkel der Getöteten ist jedoch die Tatzeit wichtig, hat er doch für den frühen Abend des Vortages (19. März) ein Alibi.

Während Enno Springmann von hinten angegriffen wurde, kam der Täter bei Christa Sprungmann von vorn, berichteten die Gerichtsmediziner, die weiter ausführten, dass die aus dem Angriff resultierenden Wunden mindestens 20 Minuten alt waren, bevor Christa Springmann mit einem rosafarbenen Schal stranguliert und getötet wurde. Nicht sagen konnten die Spezialisten, womit Enno Springmann stranguliert wurde.