Nach dem Unwetter vom Dienstag (29. Mai) kommen auf die Stadt hohe Kosten für Reparaturen zu. Versichert ist die Kommune gegen Elementarschäden nämlich nicht. „Das ist viel zu teuer“, erklärte Oberbürgermeister Andreas Mucke sinngemäß im Interview mit der WDR-Lokalzeit. Stadtsprecherin Martina Eckermann weiß zwar noch nichts Genaues über die Schadenshöhe, sagt aber: „Die wird im Millionenbereich liegen.“

Klar ist, dass die Reparaturen durchgeführt werden müssen, ebenso klar auch, dass es am Geld nicht scheitern wird. Da die Stadt keine neuen Schulden machen darf, wird Kämmerer Johannes Slawig die Reparaturkosten an anderer Stelle im Haushalt einsparen müssen. Hoffnung besteht aber, dass das Land Wuppertal mit einer Unwetter-Hilfe unter die Arme greift. Beispiel ist hier das Hochwasser in Münster vor knapp vier Jahren. Die westfälische Bischofsstadt bekam damals eine schnelle Bedarfszuweisung in Höhe von 4,5 Millionen Euro aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz. Allerdings regierte damals Rot-Grün im Land. Ob Schwarz-Gelb ähnlich großzügig ist, bleibt abzuwarten.