Sturmtief „Friederike“ lässt immer noch grüßen. Die Stadt Wuppertal wird in den kommenden Wochen mehrere schadhafte Bäume auf Kinderspielplätzen, in Grünanlagen und in einzelnen Kleingartenanlagen fällen. Die betroffenen Bäume sind, so die Verwaltung, nicht mehr verkehrssicher. Pilzbefall, hoher Totholzanteil oder umfangreiche Schädigungen und natürlich die Auswirkung des Sturms vom 18. Januar sind die Gründe, die zu einer niedrigen Standsicherheit und somit zur Gefahr für die Öffentlichkeit führen.

Im Hangbereich oberhalb der Einmündung des Mühlenwegs in die Westkotter Straße werden Ahorn, Esche und kleiner Gehölze entfernt. Im Nordpark sind es drei Buchen, die entfernt werden. Am Murmelbachteich sind mehrere Bäume, darunter Weide, Esche, Ahorn und Vogelkirsche, betroffen. In der Kleingartenanlage Am "Beuler Bach" sind gleich mehrere Bäume betroffen. Ebenso am Königshofer Weg, wo 21 bereits abgestorbene mittelgroße Ulmen gefällt werden.

Insgesamt wurden in dem Bereich bereits 50 Exemplare gefällt, die vom Ulmensplintkäfer befallen waren. Die Bezirksvertretungen wurden über die Maßnahmen informiert. An einzelnen Standorten werden neue Bäume als Ersatz gepflanzt. Die Ersatzplanzungen werden allerdings erst im kommenden Winterhalbjahr vorgenommen.