Kein Felsbrocken – ein Stahlbetonbrocken war es, der die Großaktion von rund 350 Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, freiwilliger Feuerwehr, Ordnungsamt, Hilfsorganisationen und Bahnpolizei sowie dem Kampfmittel-Beseitigungsdienst am Donnerstag (26. April) in der Elberfelder City ausgelöst hatte. Das bestätigte Stadtsprecher Thomas Eiting am Nachmittag, als die vorsorglich geplante Evakuierung der Innenstadt abgeblasen werden konnte.

Entwarnung um 13 Uhr

Die Stadt zeigte sich zufrieden mit dem Einsatz der Spezialisten in Elberfeld. Seit kurz nach 9 Uhr am Morgen wurde an der Schloßbleiche nach einem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Um 13 Uhr kam die Entwarnung. Zunächst war die Rede von einem Felsbrocken, dessen Eisenabsonderungen für den Verdacht auf eine Bombe oder Granate ausgelöst hätten. Tatsächlich stellte sich der auch als „Findling“ bezeichnete Gegenstand als Stahlbetonteil heraus. Das erklärt die Metallentdeckung.

Stadtsprecher Thomas Eiting zeigte sich trotz des hohen Aufwandes und letztlich ja negativen Such-Ergebnisses (das ja ein positives war) zufrieden. „Alles ist hervorragend gelaufen, wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen, weil wir nicht evakuieren mussten.“