Er ist eines der Kernthemen der Bezirksvertretung Elberfeld: Der Aufzug vom Hauptbahnhof hoch in die Südstadt. Die BV tritt vehement dafür ein, trifft damit aber bei der Stadt auf taube Ohren. Jetzt war der Lift erneut Thema im Verkehrsausschuss. Der zuständige städtische Dezernent, von der BV zu ihrer nächsten Sitzung „gebeten“, um sich zur (bisherigen) Ablehnung zu äußern, erklärte in der Ausschusssitzung klipp und klar, dass es die Betriebskosten seien, die die Stadt nicht stemmen könne. Um bis zu 30.000 Euro geht es dabei. Auch der Einwand, dass es möglicherweise ja eine Förderung gebe, verfing nicht. Der Grund: Die dann erforderliche 20-jährige Betriebsgarantie, die Kämmerer Slawig nicht übernehmen will.

BV fordert Machbarkeitsstudie

Trotz allem, auch bei Baukosten, die Frank Meyer auf bis zu 1,5 Millionen Euro bezifferte, fordert die BV weiterhin die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie. Eine solche ist bereits vor Jahren von einem Studenten erstellt worden – allerdings, so Meyer, ohne Berücksichtigung des Bahnverkehrs, der während der Baumaßnahme weiterlaufen muss.