Der am Mittwoch erreichte Tarifabschluss im Öffentlichen Dienst wird den Wuppertaler Haushalt schmerzhaft belasten. Das sagte Stadtkämmerer Johannes Slawig im Interview mit Radio Wuppertal. Der Haushaltsausgleich sei aber trotzdem nicht in Gefahr, aber das werde weh tun.

Die städtischen Mitarbeiter bekommen 7,5 Prozent mehr Geld – in drei Stufen, verteilt auf zweieinhalb Jahre. Die Stadt rechnet mit einer Steigerung der Personalkosten um 12 Millionen Euro pro Jahr. „Das ist doppelt so viel wie ich eingeplant hatte“, erklärte Slawig in dem Interview. Wo das Geld herkommen soll, wisse er zurzeit noch nicht. Auf jeden Fall soll die Mehrbelastung ohne Steuererhöhungen und neue Schulden geschafft werden. Das bedeutet dann, dass die Stadt noch mehr sparen muss.