Großen Zuspruch fand die Aktion „Gemeinsames Fastenbrechen“ von rund 20 Moscheegemeinden in Wuppertal. In diesem Jahr zum zehnten Mal hatten sie dazu das sogenannte Ramadanzelt auf dem Johannes Rau-Platz vor dem Rathaus in Barmen aufgebaut. Das verstanden die Muslime ausdrücklich als Festort für alle Bürger, welcher Glaubensrichtung sie auch immer angehörten.Von einem Fest der Toleranz sprachen die Muslime.

Unterhaltung vor dem Fastenbrechen

Das Fastenbrechen war der Höhepunkt an dem beiden Abenden des Freitag und Samstag. Zuvor gab es ein breites Unterhaltungsprogramm mit islamischen Gesängen, Ehrungen von verdienten Vertretern der Moscheegemeinden und Helfern bei der Organisation des Festes, einen Malwettbewerb für Kinder sowie Koran-Rezitationen.

Muslime gestalten Stadtleben mit

Zum Fastenbrechen waren mehrere Vertreter der Stadt, Landtags- und Bundesabgeordnete sowie Vertreter von christlichen Kirchen eingeladen. Sozialdezernent Stefan Kühn begrüßte im Namen der Stadt am ersten Abend die Besucher. Der Islam gehöre zu Wuppertal und zu Deutschland, stellte Kühn fest und freute sich, dass die Muslime „Teil der Gesellschaft“ seien und das Leben in der Stadt mitgestalteten.