VDHM-Ausstellung von Franziska Holstein endet mit „Aktion:Mitmachen“

Am Sonntag, 24. September, endet im Von der Heydt-Museum Wuppertal am Turmhof 8 die Ausstellung „Franziska Holstein – Freundschaftsanfrage No. 2“ – am letzten Tag der Ausstellung, am kommenden Sonntag zwischen 12 und 14 Uhr lautet das Motto „Aktion:Kunst: Mitmachen, informieren, be-greifen“.
Alle großen und kleinen Besucherinnen und Besucher können an verschiedenen Stationen in der Ausstellung aktiv werden und auch direkt vor den Originalen zeichnen. Zudem können die GĂ€ste Fragen stellen und ins GesprĂ€ch kommen. Dazu sind Interessierte aller Altersklassen ohne Anmeldung eingeladen, außer dem Eintritt von 12,- Euro entstehen keine weiteren Kosten.

Über die Ausstellung:

Die fundamentale Erkenntnis im frĂŒhen 20. Jahrhundert, dass Form und Farbe nichts anderes als das, was sie selbst sind bezeichnen, eröffnete Kunstschaffenden neue Felder freier Gestaltung und visuellen Experimentierens. Dies zeigt sich in vielen Werken der Sammlung des Von der Heydt-Museums.
Auch der kĂŒnstlerische Ansatz der Leipziger Malerin Franziska Holstein ist sehr konzentriert und basiert auf klaren geometrischen Grundformen sowie einer begrenzten, je Bildserie festgelegten Farbskala. Was sie von der Konstruktiven oder Konkreten Kunst unterscheidet, ist ihr prozessuales Arbeiten: Sie entwickelt ihre Tableaus, indem sie Farbschicht auf Farbschicht legt und so strenge, aber dennoch dynamisch und lebendig wirkende BildoberflĂ€chen schafft.

Gemeinsam mit Kuratorin Beate Eickhoff hat Holstein Hauptwerke der Sammlung ausgewĂ€hlt: Drei von Holstein konzipierte RĂ€ume, in denen sie ihre jĂŒngsten Arbeiten zeigt, treten mit drei vom Museumsteam kuratierten RĂ€umen in einen Dialog. Als Referenzpunkte dienen GemĂ€lde von Otto Freundlich, Josef Albers, Victor Vasarely, Max Bill, AurĂ©lie Nemours, Verena Loewensberg, GĂŒnter Fruhtrunk, Leon Polk Smith und Ellsworth Kelly, denen Holstein ihr eigenes Konzept gegenĂŒberstellt.
Besondere Höhepunkte sind die groß angelegten Wandmalereien, die vor Ort realisiert worden sind: Umfangreiche Siebdruckserien, in denen sie formale Variationen und kompositorische Systeme durchspielt, installiert sie als wandfĂŒllende Collagen.

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