Das war der trockenste Februar seit 15 Jahren. So die Feststellung des Wupperverbandes.Nach zwei sonnenarmen Monaten ließ sich im Februar endlich wieder häufig die Sonne blicken. Entsprechend niedrig fiel der Durchschnittsniederschlag aus. Alle Messstationen des Wupperverbandes lagen weit unter dem langjährigen Mittel. So fielen an der Bever-Talsperre in Hückeswagen knapp 32 Liter pro Quadratmeter; Monatsdurchschnitt sind hier 104 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen waren es gut 28 Liter (im Mittel 81 Liter). Im Klärwerk Buchenhofen in Wuppertal-Sonnborn lag der Wert bei 32 Litern – deutlich weniger als die Hälfte der üblichen 76 Liter.

Am meisten Regen an der Ronsdorfer Talsperre

Niederschlagsärmste Station war das Klärwerk Leverkusen, hier fielen nur 19 Liter, langjähriges Mittel sind hier 54 Liter. Am meisten regnete es dagegen noch an der Ronsdorfer Talsperre, aber auch hier waren es letztlich nur 42 Liter statt der durchschnittlichen 117 Liter. Insbesondere die zweite Monatshälfte blieb fast gänzlich niederschlagsfrei. Der regenreichste Februar-Tag war der 10. mit fünf bis sechs Litern an vielen Stationen. Knackig kalt wurde es insbesondere Ende des Monats. Die kältesten Nächte wurden am 27. und 28. Februar gemessen. Am letzten Tag des Monats zeigte das Thermometer an der Brucher-Talsperre minus 13 °C, an der Ronsdorfer Talsperre in Wuppertal waren es minus 11,2 °C.

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) war Nordrhein-Westfalen mit etwa 125 Stunden (langjähriges Mittel: 72 Stunden) eines der sonnenscheinreichsten Bundesländer.

  • Die Tabelle mit den gesamten Niederschlagsdaten findet ihr hier.