Gute Nachricht vom Land: Das Projekt „Soziale Stadt Oberbarmen/ Wichlinghausen“ bekommt weitere Fördermittel. Das hat die Bezirksregierung der Stadt aktuell mitgeteilt. Für Projekte im Osten der Stadt stehen für die im Gesamtvolumen von 1,24 Millionen Euro geplanten Maßnahmen 80 Prozent an Förderung (knapp 1 Million Euro) zur Verfügung.

„Es ist außerordentlich erfreulich, dass alle von uns beantragten Maßnahmen vom Land aufgegriffen und in die Förderung übernommen wurden“, stellt Oberbürgermeister Andreas Mucke fest. Für den Osten der Stadt sei das ein ganz wichtiges Signal. Mit den Fördermitteln soll zum Beispiel der Spielplatz Allensteinerstraße eine besondere Strecke für ambitionierte Mountainbiker („Pump-Track-Anlage“) bekommen. Die Heinrich-Böll-Straße bekommt eine neue Beleuchtung, und der von Schülern gern genutzte Fußweg zwischen Landgobardenstraße und Schwarzbach soll attraktiver und angstfrei gestaltet werden. Ein Haushüteprojekt, bei dem leer stehende Häuser durch besondere Kondition – zum Beispiel günstige Mieten oder Beteiligungen an der Sanierung – wieder mit Leben gefüllt werden, ist eine weitere geförderte Maßnahme, ebenso die Umgestaltung der Außenanlage des CVJM in der Sonntagstraße.

„Oberbarmen und Wichlinghausen haben große Entwicklungspotenziale. Daher ist es gut, dass die Attraktivität dieser Stadtteile durch zahlreiche Projekte auch in den nächs-en Jahren weiter gesteigert wird. Dies ist der Schwerpunkt der Stadtteilentwicklung in Wuppertal“, erklärt Wuppertals Sozialdezernent Stefan Kühn.