Der „Disco-Bunker“ am Brausenwerth unter dem geplanten Wupperpark soll einen weiteren Eingang erhalten. Das berichtet die Wuppertaler Rundschau (WR) und zitiert Planungsdezernent Frank Meyer. „Um den Bunker am Döppersberg (auch) als Eventlocation nutzen zu können, muss ein anderer Zugang geplant werden“, verkündete Meyer danach in der Döppersberg-Planungskommission.

Der Zeitplan werde dadurch eng, schließlich müsse neu ausgeschrieben werden. Bis Ende 2018 müssen alle Arbeiten an der Oberfläche abgeschlossen sein. So steht es in einer Vereinbarung zwischen der Stadt Wuppertal und Investor Signature Capital, der das Geschäftsgebäude für Primark gebaut hat. .

Über die erforderliche Änderung der Pläne wurde die Stadt von den Brüdern Thomas und Markus Riedel, die die alte Bunkeranlage in die zwei Bereiche Disco und Eventlocation umbauen wollen, informiert. Die Nutzung des Bunkers mit den beiden bisher geplanten Zugängen am Info-Pavillon und am Café Cosa werde so nicht funktionieren.

Wir haben uns bei mehreren Fachleuten aus der Branche informiert und fest steht: Wir brauchen einen weiteren Hauptzugang“, erklärte Markus Riedel gegenüber der WR. Da er mit seinem Bruder den Bunker als Disco und als Eventlocation für Ausstellungen und weitere Kulturereignisse betreiben wollten, reichte der ursprünglich geplante Haupteingang am Info-Pavillon nicht aus.

Der Bunker erstreckt sich vom Köbo-Haus bis zum Brausenwerth und sollte nach den bisherigen Planungen über Abgänge am Info-Pavillon der Stadt und dem Café Cosa im geplanten neuen Park südlich der Wupper erschlossen werden. In der Mitte zwischen diesen beiden Zugängen soll nun ein dritter geschaffen werden.

Bis Ende 2018 müssen alle Arbeiten an der Oberfläche abgeschlossen sein. Das schreibt eine Vereinbarung vor, die von der Stadt Wuppertal mit dem Investor Signature Capital, der das Geschäftsgebäude für Primark baut, abgeschlossen wurde.