Die Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger müssen sich auf mindestens einen weiteren Streiktag im Öffentlichen Dienst einrichten. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) gehen davon aus, dass ihre Belegschaft dem Aufruf zu einem ganztägigen Warnstreik der Gewerkschaften Verdi und Komba für Dienstag (10. April) in großen Teilen folgen wird. Das bedeutet, dass weder Busse noch Schwebebahnen fahren werden. Auch die Kunden- und das MobiCenter der WSW bleiben geschlossen.

Notdienst für Störungsfälle

Die WSW werden aber einen Notdienst für Störungsfälle aufrechterhalten. Aufgerufen zum Streik sind alle Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Einige der 65 städtischen Kinder-Tagesstätten werden deshalb ebenfalls geschlossen bleiben, einige werden eine Notbetreuung anbieten. Auch am Mittwoch (11. April) könnte in Wuppertal gestreikt werden, denn die Gewerkschaft Komba hat dazu aufgerufen, um gemeinsam die Streikkundgebung in Bonn zu besuchen. Wer sich daran beteiligen wird, will die Gewerkschaft nicht sagen.

Streik auch im Ennepe-Ruhr-Kreis

Auch die Verwaltung des benachbarten Ennepe-Ruhr-Kreises in Schwelm rechnet mit streikbedingten Einschränkungen.  „Besucher der Kreisverwaltung müssen am Dienstag, 10. April, mit eingeschränkten Angeboten und längeren Wartezeiten rechnen“, gab die Verwaltung bekannt. Betroffen sein können alle Dienstleistungen des Kreises im Schwelmer Kreishaus sowie in den Nebenstellen.