Olympische Spiele in Wuppertal 2032? Zumindest möchte die CDU im Rat der Stadt ein Stück vom Olympischen Kuchen abhaben, sollten sich die Entscheider im IOC für die Bewerbung der „Rhein Ruhr City-Initiative“ als Austagungsort entscheiden.  

In einem Schreiben an den Leiter des Sport- und Bäderamt der Stadt, Norbert Knutzen, regt der Sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Mathias Conrads an, zu überlegen, ob sich nicht unsere Stadt und das Bergische Städtedreieck hier „zumindest mit durchaus geeigneten Trainingsstätten in Verbindung mit attraktiven Unterbringungsmöglichkeiten“ beteiligen könnte. Schließlich seien die meisten der für die Austragung der Spiele benötigten Sport- und Trainingsstätten sowie geeignete Veranstaltungsorte in der Region bereits vorhanden. Er denke da vor allem „an das Schwimmsportleistungszentrum als Trainingsstätte darüber hinaus aber auch an Austragungsorte für Randsportarten wie etwa das Bouldern, das jetzt in das olympische Programm aufgenommen wurde“, schreibt Conrads.

Vor diesem Hintergrund fragt der Sportpolitische Sprecher der CDU das Sport und Bäderamt, ob es denn bereits Überlegungen in Richtung einer Beteiligung gegeben habe. Zudem will Conrads von der Verwaltung wissen, ob die sich grundsätzlich eine  Beteiligung an der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2023 vorstellen können. Viel Zeit bleibe nicht mehr. „Die Bewerbung für die Olympischen Spiele im Jahr 2032 nimmt Gestalt an.“ Ein erstes umfassendes Konzept mit einer Potentialanalyse sei bereits in Düsseldorf vorgestellt worden.