Am Samstagabend (24. März) soll es stockdunkel werden. Als Zeichen für den Klimaschutz werden um 20.30 Uhr an zahlreichen, prominenten Gebäuden auf der ganzen Welt für eine Stunde die Lichter ausgemacht. Auch Wuppertal beteiligt sich an der „Earth Hour“.

„Das ist eine gute Gelegenheit, zu zeigen, wie wichtig uns der Klimaschutz ist. Mir war es deshalb ein Anliegen, dass Wuppertal nach dem gelungenen Start in 2017 auch dieses Jahr wieder bei der weltweiten Aktion mitmacht", erklärt Oberbürgermeister Andreas Mucke. Es vergehe kein Tag, an dem der Klimaschutz nicht auf die eine oder andere Weise Thema im Rathaus wäre, schildert das Stadtoberhaupt. Das Engagement der Verwaltung sei dabei äußerst vielfältig: Die Stadt berät Eigentümer bei der Gebäudesanierung, gibt Überblick über potenzielle Flächen für Solaranlagen und Dachbegrünung, erarbeitet Klimakonzepte und beteiligt sich in internationalen Netzwerken.

Bürger sollen sich beteiligen

Während im vergangenen Jahr an vier Gebäuden das Licht ausging, ist es in diesem Jahr gleich eine ganze Vielzahl im gesamten Stadtgebiet. „Auch alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen mitzumachen. Ich freue mich über jeden, der sich beteiligt“, sagt Mucke. Klar, dass das Wuppertaler Rathaus in Barmen und das Verwaltungshaus in Elberfeld an der Aktion teilnehmen.

Aber auch die Wuppertaler Stadtwerke beteiligen sich, indem sie auf ihrem Verwaltungsgelände an der Bromberger Straße die Außen- und Parkplatzbeleuchtung sowie den Werbeschriftzug auf den Verwaltungshäusern abschaltet. Außerdem werden die Gebäude Stadtsparkasse am Islandufer und am Johannisberg für eine Stunde im Dunkeln versinken.

Viele Kirchen folgen dem Beispiel Kölner Dom

Auch die Kirchen beteiligen sich. Wie am Kölner Dom werden auch die Kirchturmbeleuchtungen verschiedener Gotteshäuser in der Stadt erlöschen. So bei der Kirchengemeinde St. Elisabeth und St. Petrus Heckinghausen, der Kirchengemeinde St. Raphael in Langerfeld und der Evangelischen Kirchengemeinden Elberfeld-West, Sonnborn, Unterbarmen Süd, Ronsdorf, Elberfeld-Nord, Beyenburg-Laaken, Vohwinkel und Uellendahl-Ostersbaum sowie der Evangelisch-reformierten Gemeinde Ronsdorf.

  • Informationen zu den Klimaschutzaktivitäten der Stadt Wuppertal sowie zu den Beratungsangeboten vor Ort gibt es hier.