Wuppertal ist die Stadt mit den deutschlandweit teuersten Brötchen. 45 Cent wird bei uns für ein Brötchen berechnet. Bei kleineren Bäckereien sogar bis zu 0,79 Euro. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage bei 80 Bäckern in den 20 bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands im Auftrag des Verbraucherportals Sparwelt.de.

So unterschiedlich die Namen für das beliebte Weizen-Brötchen sind, so verschieden ist auch der Preis für das Kleingebäck deutschlandweit. Im Schnitt bewegen sich die Kosten für ein Brötchen bei 0,34 Euro. Die günstigsten Brötchen gibt es in Duisburg für durchschnittlich 0,25 Euro, gefolgt von Berlin, wo für eine Schrippe 0,29 Euro verlangt werden. Mit 0,34 Euro liegen Bochum und Hannover im deutschen Durchschnitt.

Die Recherche zeigt auch, dass die Preise stark von der Art der Bäckerei abhängen. Große Handelsketten sind mit Preisen zwischen 0,20 Euro bei Backwerk und 0,32 Euro bei Kamps die günstigsten Anbieter. In kleinen privaten Bäckereien ist mit Preisen von 0,20 Euro bis 0,79 Euro zu rechnen.

Ein Drittel der Deutschen (35 Prozent) gibt an, bis zu drei Brötchen in der Woche zu verzehren. Ein weiteres Drittel dagegen isst selten oder gar keine Brötchen (34 Prozent). 17 Prozent essen wöchentlich zwischen vier und sechs Brötchen. Immerhin 13 Prozent greifen sieben oder mehr Mal zum Rundstück.

Gefragt wurde nach dem Verzehr von unbelegten Brötchen aus einer Bäckerei, also keine Tiefkühl- oder Aufbackware und keine Croissants.