Am Wochenende (18./19. April) lud der erste schöne und warme Frühlingstag in die Biergärten und Außenbereiche der Wuppertaler Gastronomiebetriebe geradezu ein. Für die Betreiber sind solche Tage überlebenswichtig – gerade in Wuppertal. Denn hier verlangt die Stadt von den Wirten nach einem Vergleich des Portals netzsieger.de von 20 deutschen Städten die höchste Sondernutzungsgebühr für den Aufbau von Tischen und Stühlen auf städtischen Flächen.

5 000 Euro für 45 Quadratmeter Außenfläche

Während in Wuppertal 45 Quadratmeter öffentlicher Straßenfläche im Jahr fast 5.000 Euro kostet, zahlen Wirte beispielsweise in in Bochum gut 1.100, in Essen 2.700 und in Dortmund knapp 3.000 Euro. Selbst Düsseldorf verlangt mit 3.339 Euro nur zwei Drittel der Wuppertaler Gebühr, die Kölner Stadtverwaltung berechnet sogar lediglich 2.794 Euro. Paradiesische Zustände für Außengastronomen herrschen dagegen ausgerechnet in der deutschen Hauptstadt. In Berlin schlagen 45 Quadratmeter gerade einmal mit 1.062,50 Euro pro Jahr zu Buche.