Für viele laufen neben den Weihnachtsvorbereitungen schon die Planungen für Silvester. Doch nach den Krawallen und Übergriffen der letzten Jahre, wollen viele Wuppertaler den Übergang ins neue Jahr lieber mit Freunden oder der Familie Zuhause feiern. Vielen ist es besonders auf öffentlichen Plätzen zu unsicher geworden. Doch die Polizei scheint gut vorbereitet zu sein: Mit einem massivem Polizeiaufgebot und einem strikten "Silvester-Erlass" des Innenministeriums verstärkt Nordrhein-Westfalen die Sicherheitsvorkehrungen zur Jahreswende.

Die Polizei werde zu Silvester mit mehr als doppelt so viel Kräften im Einsatz sein wie in einer normalen Samstagnacht, kündigte Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstagabend (14.12.) in Düsseldorf an. Alle 18 Hundertschaften der Bereitschaftspolizei des Landes sind am 31. Dezember 2017 im Dienst.  „Wir wollen, dass die Menschen überall in Nordrhein-Westfalen sicher und ausgelassen feiern können“, sagte Innenminister Herbert Reul. „Deshalb wird der Silvestereinsatz so vorbereitet, dass wir überall sichtbare Präsenz von Streifenteams haben, die für die Bürgerinnen und Bürger auch ansprechbar sind.“

Der Silvester-Erlass des Innenministeriums fordere „offensives und konsequentes Einschreiten“ der Einsatzkräfte. „Das ist mir besonders wichtig“, betonte der Minister. „Denn die Einsatzerfahrung lehrt, dass Polizei nur dann ernst genommen wird, wenn sie konsequent durchgreift.“ Das bedeute, alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Strafverfolgung seien auszuschöpfen. „Die NRW-Polizei wird mit null Toleranz gegen Störer einschreiten“, kündigte Reul an.

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