Ein Forscherteam der Bergischen Universität Wuppertal hat bei einem bundesweiten Wettbewerb den ersten Platz geholt. Mit ihrem Konzept für einen internationalen Wettbewerb in Wuppertal 2021 wurden Wissenschaftler gemeinsam mit einem starken lokalen Netzwerk und der Stadt im Ideenwettbewerb "EnEff.Gebäude.2050" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ausgezeichnet.

Wuppertals Umweltdezernent Frank Meyer lobte das überzeugende Wettbewerbskonzept: „Mit dem ersten Platz eröffnen sich wichtige Perspektiven für Wuppertal und die Region. Das Team, aber auch die Vereine und Netzwerke dahinter, haben mit ihrem Beitrag großartige Arbeit geleistet.“

Verankerung in städtischem Quartier

Beteiligt an dem Konzept „Solar Decathlon goes Urban“ sind neben der Uni und dem Wuppertal Instituts auch Experten der „Neuen Effizienz“, der Wuppertaler Quartierentwicklung und des Kreativen Clusters Utopiastadt. In der Begründung der Jury heißt es: „Die Stärke dieses Beitrags ist ein plausibler Vorschlag, den bisherigen Wettbewerb Solar Decathlon mit einer Verankerung in einem städtischen Quartier weiterzuentwickeln.“

Beim Ideenwettbewerb wurden „Konzepte für einen internationalen Energiewettbewerb“ für Gebäude und Quartiere gesucht, die einen überzeugenden Austragungsort präsentieren und die Wettbewerbsstätte nachhaltig als Reallabor in den Stadtraum integrieren. Die Idee sollte ein innovatives Wettbewerbsformat skizzieren und lokale Hochschulen, Behörden, Immobilieneigner und Unternehmen sowie die Nutzer einbinden. Zwei weitere Konzepte erhielten gleichwertig einen ersten Preis, drei weitere wurden ausgezeichnet.