Beim 21. Symposium Flussgebietsmanagement hat der Wupperverband drei Preise für Abschlussarbeiten an Hochschulabsolventinnen verliehen. „Alle drei Arbeiten sind fachlich auf sehr hohem Niveau und liefern uns wichtige Grundlagen und Hilfestellungen für aktuelle Themenstellungen im Wupperverband“, sagte Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes, bei der Prämierung.

Erster Preis nach Kopenhagen

Der mit 1.000 Euro dotierte erste Preis ging an Emma Dybro Thomassen aus Kopenhagen, Dänemark. Ihre Masterarbeit mit dem Titel „Analyse von Möglichkeiten zum Gebrauch von Radardatenstatistiken für die Simulation von Regenfällen“ wurde an der TU Dänemark mit der Bestnote ausgezeichnet und hat auch den Wupperverband überzeugt.

Den zweiten Preis in Höhe von 800 Euro erhielt Cecilia Schellhaas aus Lautertal für ihre Masterarbeit „Wasserqualitätsmodellierung in Talsperren“ an der TU Darmstadt. Ihre Grundlagenarbeit für die gerade anstehende Aufgabe der Koppelung von Mengen- und Gütemodellen in Talsperren ist besonders wichtig, um die Auswirkung veränderter Wasserabgaben aus den Talsperren auf die Wasserqualität in der Talsperre bewerten zu können.

Mit dem dritten Preis und 500 Euro wurde Berit Henrike Schmitz aus Dormagen für ihre Bachelorarbeit an der Universität Bonn ausgezeichnet. Sie beschäftigte sich mit dem Thema „Flächenhafte Deformationsanalyse der Brucher Talsperre basierend auf terrestrischen Laserscans“. Für den noch relativ neuen Einsatz von 3D-Laserscannern für die Deformationsanalyse von Talsperren hat die Absolventin verschiedene Scanning-Verfahren entwickelt, die der Wupperverband nun in der Praxis nutzen kann.

Abschlussarbeiten für 2019 einreichen

Auch im kommenden Jahr wird der Verband erneut Abschlussarbeiten prämieren. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Arbeiten einen Bezug zum Aufgabenspektrum des Wupperverbandes haben und bereits benotet sind. Informationen zur Prämierung von Studienabschlussarbeiten sind hier zu finden.