Keine Frage: Es ist eine hässliche Ecke, die Einmündung der Carnaper Straße in die Hatzfelder Straße. Wo einst die renommierte Druckknopf- und Metallwarenfabrik Firma Schaeffer-Homberg (später Prym) im Straßendreieck Schützen-, Carnaper und Hatzfelder Straße domizilierte, steht heute eine seit Jahren verlassene Immobilie (Übersichtsfoto unten: Google Maps). Dass hier neues Leben einzieht, ist der Wunsch vieler, allen voran von Barmens Bezirksbürgermeister Hans Hermann Lücke.

Da kommen die Pläne eines österreichischen Möbelriesen, hier eine Filiale zu errichten, über die die Wuppertaler Rundschau (WR) berichtet, wie gerufen. Doch offenbar wird vorerst aus der Ansiedlung eines „XXXL-Möbelhauses“ auf dem Areal nichts, denn zuvor sind hohe bürokratische Hürden zu nehmen. Allein der zeitliche Aufwand für die Planungsänderung – das Gelände ist als Gewerbefläche industrieller Prägung ausgewiesen – wird von Fachleuten mit drei Jahren veranschlagt. Hinzu kommt die Stellplatzfrage, zu deren Lösung allerdings der benachbarte Lidl-Markt beitragen könnte. Denn der Discounter, so berichtet die WR, wolle seinen Standort dort gerüchteweise weiter in Richtung Schützenstraße verlagern.

Die zweifellos wünschenswerten Änderungen an diesem Haupteinfalltor von der A46 nach Barmen sind also allenfalls in fernerer Zukunft zu erwarten.