In den letzten Tage erreichten uns immer wieder Beschwerden, dass der Zugang zum Hauptbahnhof über den zukünftigen Busbahnhof in den Abendstunden nicht beleuchtet sei. Pendler und Reisende, die nach Einbruch der Dunkelheit den Wuppertal Bahnhof erreichen und ihn auf dem Fußweg in östliche Richtung verlassen, müssten seit Tagen über einen stockdunklen Busbahnhof laufen. „Ich parke schon nicht mehr hinter dem Wuppertal Institut,“ erzählte uns Doris Winkler, „weil ich mich einfach fürchte, allein über den dunklen Weg laufen zu müssen.“ Und so geht es seit Tagen vielen.

Wir haben den Test gemacht: Auch heute Abend (17.2.) war die Strecke dunkel, obwohl an den Absperrgittern Leuchten angebracht sind. Es müsste sich doch auch bis zu uns herumgesprochen haben, dass die Bahnhöfe nicht gerade zu den sichersten Orten in der Republik gehören. Um so unverständlicher ist es, dass man die Zugänge nicht ausleuchtet. Wenn man schon bis zum Ende der Bauphase den Platz hinter dem Wuppertal Institut als Zubringerparkplatz für den Bahnhof ausweist, sollte man auch dafür Sorge tragen, das Reisende in den dunklen Abend- und Nachtstunden unbehelligt und unbeschadet den Zug erreichen. So ist der Weg eine echte Gefahrenquelle, nicht nur wegen der vielen Stolperfallen. Hier ist die Stadt eindeutig in der Pflicht!

Schon am Rosenmontag hatten sich Pendler und Jecken darüber beschwert, dass in den Morgenstunden der Zugang zu Gleis 1 nicht gestreut worden war, und der Weg zum Zug zu einer Rutschpartie wurde.