Wie gestaltet sich Krankenpflege in einem anderen Land? Welche Besonderheiten gibt es dort? Um auf diese Fragen lebendige Antworten zu erhalten, konnten 20 Schülerinnen und Schüler der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Helios Universitätsklinikum Wuppertal vier Wochen lang in österreichischen Krankenhäusern Erfahrungen sammeln. Die Aufenthalte wurden über das EU-Programm „Erasmus plus“ gefördert. Jetzt erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Teilnahmezertifikate.

„Mit den Auslandsaufenthalten erhöhen wir die Attraktivität der Ausbildung und leisten einen Beitrag, dass Schüler die Gelegenheit haben, über den Tellerrand zu schauen“, freut sich Schulleiter Lutz Hellbusch. Und die Schilderungen der Beteiligten sind durchweg positiv. „Würde ich die Möglichkeit noch einmal bekommen, dann würde ich mit Herz und Seele wieder dabei sein“ – so lautet eines von vielen schriftlichen Statements, die am Rande der Zertifikatsübergabe ausgehängt waren.

„Mit den Praktika in Bregenz und Kufstein erweitern die Teilnehmer ihren Erfahrungsschatz und schulen ihre interkulturellen Kompetenzen“, sagt Jutta Middeldorf, Lehrerin an der Krankenpflegeschule und Erasmus-Projektleiterin. Ihr schwebt eine Weiterentwicklung vor. „Ich kann mir vorstellen, dass wir in Zukunft auch mit unseren spanischen Partnerkliniken Praktika organisieren.“

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Helios Universitätsklinikum Wuppertal beteiligt sich seit 2004 an „Erasmus plus“.