Wuppertal – Der Förderverein der Bundesgartenschau (BUGA) 2031 hat eine beachtliche Spende in Höhe von einer Million Euro erhalten. Nach Angaben des Vereins stammt die Zuwendung aus dem Privatvermögen eines Wuppertaler Unternehmers und soll für die geplanten Investitionen zur Gestaltung des „Landschaftsparks der Zukunft Tescher Wiesen“ eingesetzt werden.
Ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement
Mit dieser großzügigen Förderung wolle der Spender, der anonym bleiben möchte, ein Zeichen für die Tradition Wuppertals als Bürgerstadt setzen. Ziel sei es, weitere Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sich ebenfalls für das bedeutende Stadtentwicklungsprojekt zu engagieren. Das teilten Holger Bramsiepe, Vorsitzender des BUGA-Fördervereins, und Gunther Wölfges, Geschäftsführer des Vereins, am Mittwoch mit.
Die Worte des Unternehmers verdeutlichen seine Intention: In Zeiten knapper öffentlicher Mittel sei es umso wichtiger, dass sich Bürger aktiv in die Gestaltung ihrer Umgebung einbringen. Er verwies dabei auf die Historie Wuppertals, die durch bürgerschaftliches Engagement geprägt sei – von der Schwebebahn und dem Zoo über die Historische Stadthalle bis hin zu modernen Projekten wie der Junior-Uni und der Nordbahntrasse.
Impuls für ein Gemeinschaftsprojekt
Die Spende wird vom Förderverein als starker Impuls für die Verwirklichung der BUGA 2031 verstanden. Das Projekt soll sich als identitätsstiftendes Gemeinschaftsvorhaben etablieren und die Bürger dazu ermutigen, ihre eigenen Interessen und Ideen einzubringen. Eine Mitgliedschaft im Förderverein bietet dabei eine weitere Möglichkeit, die Bundesgartenschau aktiv zu unterstützen. Informationen hierzu sowie einen Aufnahmeantrag finden Interessierte auf der Website des Fördervereins unter buga2031wuppertal.de.