Am 7. März 2025 startet vor dem Landgericht Wuppertal der Prozess gegen einen 16-jährigen Jugendlichen aus der Stadt. Ihm wird vorgeworfen, im Zeitraum zwischen Ende August und Anfang September 2024 über einen Messenger-Dienst mit einem Chatpartner kommuniziert zu haben, in dem er einen islamistisch motivierten Anschlag auf jüdische Einrichtungen angekündigt haben soll.
Die Staatsanwaltschaft Wuppertal, unterstützt durch die Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen, erhob am 21. Januar 2025 Anklage gegen den Jugendlichen. Am 7. Februar 2025 entschied das Landgericht, den Fall zur Hauptverhandlung zuzulassen. Da der Angeklagte zur Tatzeit minderjährig war, wird der Prozess nicht öffentlich geführt.
Der 16-Jährige, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet, wird mit einer Jugendstrafe von bis zu zehn Jahren konfrontiert, falls er für die ihm vorgeworfene Tat verurteilt wird. Bis zum rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.
Prozessbeginn gegen 16-Jährigen wegen mutmaßlichen Terroranschlags
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