Ein Wuppertaler und ein Mann aus Velbert sind wegen des Anbaus von Cannabis zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Die beiden Männer hatten über mehrere Jahre eine illegale Plantage betrieben, die vor knapp vier Jahren von der Polizei entdeckt und aufgelöst wurde.
Polizei entdeckt mehr als 1000 Cannabispflanzen
Die Ermittlungen führten die Behörden zu einer groß angelegten Plantage, die sich in Wuppertal befand. Zum Zeitpunkt der Durchsuchung wuchsen dort über 1000 Cannabispflanzen. Die Dimension der Anlage ließ darauf schließen, dass der Anbau professionell organisiert war.
Den beiden Angeklagten, 55 und 49 Jahre alt, konnte jedoch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass sie die erzeugten Drogen auch verkauft haben. Aufgrund dieser unklaren Beweislage fiel das Urteil vergleichsweise milde aus.
Gericht verhängt Bewährungsstrafen
Das zuständige Gericht verurteilte beide Männer jeweils zu einem Jahr und neun Monaten Haft auf Bewährung. Die Strafe blieb somit unter der Grenze einer tatsächlichen Gefängnisstrafe, was bedeutet, dass die Verurteilten nicht in Haft müssen, sofern sie sich während der Bewährungszeit an die Auflagen halten.
Der Fall zeigt erneut, dass der Anbau von Cannabis in großem Stil strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht. Die Behörden setzen weiterhin verstärkt auf die Aufdeckung illegaler Plantagen, um den unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln einzudämmen.
Bewährungsstrafen für Betreiber einer Cannabisplantage in Wuppertal
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