Umtriebig ist das richtige Wort, um den Zoo-Verein Wuppertal zu beschreiben: Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, steht auch schon das nächste an – aktuell ist das der geplante Neubau der Elefantenanlage. In diesem Jahr feiert der Verein sein 70-jähriges Bestehen.
Der Zoo-Verein Wuppertal entstand als Förderverein des Grünen Zoos und wurde am 27. Oktober 1955 gegründet, seither hat der Verein über 15 Millionen Euro in den Zoo investiert. Diese Mittel haben erheblich dazu beigetragen, die Anlagen zu verbessern und den Zoo für die Besucherinnen und Besucher attraktiver zu gestalten – ihn aber auch als Aushängeschild weit über die Stadt hinaus zu positionieren. „Ich danke dem Zoo-Verein für sein großes, nie nachlassendes Engagement für unseren einmaligen Zoo. Ohne die Unterstützung des Vereins wären viele wegweisende Projekte nicht möglich gewesen“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.
Die Liste der gemeinsamen Erfolge ist lang: die eindrucksvolle Königs- und Eselspinguinanlage, die Takinanlage Kula Kangri mit integriertem Kletterspielplatz, die großzügige Freiflugvoliere Aralandia, die naturnahe Bonobo-Außenanlage im Tigertal, die Umgestaltung der Wolfsanlage zur heutigen Asiatischen Rothunde-Anlage und die Holzbrücke zur Dachterrasse mit Spielplatznutzung im Zoorestaurant Okavango.
Im kommenden Sommer soll das Projekt „Visotopia“ starten, welches in Kooperation mit dem Visiodrom realisiert wird. Dieses Projekt wird im ehemaligen Vogelhaus des Zoos umgesetzt und soll den Besucherinnen und Besuchern mittels eines umfassenden 360-Grad-Erlebnisses, das die Lebenswelt bedrohter Arten und die Naturschutzbemühungen des Zoos anschaulich darstellt, einen ganz neuen Blick auf das Tierreich zu bieten. Das Demovideo zur Simulation kann hier angeschaut werden:
Zoo-Verein Wuppertal feiert in diesem Jahr 70-jähriges Bestehen
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