Wuppertal – Die Stadt Wuppertal sieht ihre Einflussmöglichkeiten bei der Prävention von Gewalt an Schulen als eingeschränkt an. Das geht aus einer Stellungnahme hervor, die auf eine Anfrage der CDU-Ratsfraktion zurückgeht. Diese hatte Informationen darüber erbeten, welche Maßnahmen auf kommunaler Ebene gegen Gewaltvorfälle an Schulen ergriffen werden.
Laut Stadtverwaltung stellen schulpsychologische Beratung sowie die Schulsozialarbeit die zentralen Instrumente dar, mit denen Schulen im Alltag unterstützt werden können. Darüber hinaus werde in Einzelfällen auch mit der Polizei oder anderen zuständigen Behörden kooperiert. Grundsätzlich betont die Stadt jedoch, dass die Verantwortung für die Prävention und Intervention bei Gewaltereignissen in erster Linie bei den Schulen selbst, dem Schulministerium sowie den Sicherheitsbehörden liege.
Eine zentrale statistische Erfassung von Gewaltvorfällen an Wuppertaler Schulen erfolgt durch die Stadt derzeit nicht. Die Verwaltung verweist diesbezüglich auf die jeweiligen Schulen und Landesinstitutionen. Bereits im Vorjahr hatte sich gezeigt, dass das Thema Gewalt im schulischen Umfeld auch in Wuppertal zunehmend an Bedeutung gewinnt – ein Trend, der Beobachtungen zufolge weiterhin besteht.
Gewalt an Schulen: Stadt Wuppertal verweist auf begrenzte Handlungsmöglichkeiten
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