Bei der Suche nach einem Totalunternehmer für den Neubau der siebten Wuppertaler Gesamtschule haben nun mehrere Interessenten ihre ersten Angebote vorgelegt. Die einzelnen Entwürfe und die Angebotspreise werden zurzeit vom Gebäudemanagement der Stadt und vom Stadtbetrieb Schulen gesichtet. Die Aufgabe des Totalunternehmers wird sein, die Schule zu planen, zu bauen, einzuregeln und sie nach der Fertigstellung zu warten.
Die Anmerkungen zu den einzelnen Angeboten werden Anfang September 2025 mit den jeweiligen Bewerbern besprochen. Bis November 2025 haben diese im Anschluss daran Zeit für die Abgabe eines weiteren Angebotes, über das dann noch einmal verhandelt wird. Erst danach legen die Bieter ihr endgültiges, verbindliches Angebot vor.
Wer schließlich, voraussichtlich im ersten Vierteljahr des nächsten Jahres, den Zuschlag erhält, hängt jedoch nicht nur vom Angebotspreis ab, sondern auch von der Qualität des Entwurfs, bemessen an den folgenden Fragestellungen:
Wie gut wird der künftige Schulkomplex an der Bockmühle ins Quartier eingebunden? Wird der Raumbedarf abgedeckt? Wie werden die Beziehungen zwischen den einzelnen Funktionsbereichen hergestellt und wie gut ist die innere Erschließung des Gebäudes? Werden die Flächen effizient genutzt? Kann der Gebäudekomplex wirtschaftlich nachhaltig betrieben werden? Wie werden die Außenanlagen gegliedert und erschlossen? Sind sie ökologisch nachhaltig angelegt?
Das gesamte Bauvorhaben soll bis zum Sommer 2030 abgeschlossen sein.
Erste Angebote für Siebte Gesamtschule liegen vor
Es sieht so aus, als würde hier im ehemaligen Art-Fabrik Hotel die siebte Gesamtschule entstehen (Foto: Stefanie vom Stein/Medienzentrum der Stadt Wuppertal)
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