Wuppertal – Bei einem großangelegten Einsatz hat der Zoll in Wuppertal eine erhebliche Anzahl illegaler E-Zigaretten beschlagnahmt. Bereits in der vergangenen Woche durchsuchten die Beamten sowohl eine Gewerbeimmobilie als auch die Privatwohnung eines Verdächtigen. Die Aktion erfolgte im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen einen Wuppertaler Unternehmer, der im Verdacht steht, mit nicht versteuerten E-Zigaretten gehandelt zu haben.
Im Fokus der Ermittlungen stand eine vierstöckige Lagerhalle, in der die Einsatzkräfte einen umgebauten und verschlossenen Toilettenraum entdeckten. Dort lagerten zahlreiche E-Zigaretten, deren enthaltene Flüssigkeit sich auf ein Gesamtvolumen von rund 190 Litern summierte.
Die Ermittlungen nahmen ihren Ausgangspunkt an der deutsch-niederländischen Grenze, wo der Zoll einen Lkw kontrollierte. Das Fahrzeug transportierte mehr als 750 Liter Flüssigkeit in Form nicht zugelassener E-Zigaretten. Der Empfänger der Lieferung war demnach der Wuppertaler Unternehmer, dessen Firmensitz und Wohnräume nun durchsucht wurden.
Der durch die sichergestellten Produkte entstandene Steuerschaden wird von den Behörden auf über 245.000 Euro geschätzt. Die weiteren Ermittlungen zur Herkunft der Waren sowie zur Vertriebsstruktur dauern an.
Zoll stellt in Wuppertal große Menge illegaler E-Zigaretten sicher
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