Reaktion auf umstrittene Äußerung
SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Miriam Scherff hat die Entschuldigung ihres Mitbewerbers Matthias Nocke angenommen. Der CDU-Politiker hatte sich nach kritisierten Äußerungen am Wahlabend in einem Beitrag auf Instagram erklärt und dabei eingeräumt, seine Wortwahl sei unglücklich gewesen.
Nocke hatte Scherff zwar als geschätzte Kollegin bezeichnet, zugleich jedoch deren Eignung für die Leitung einer Großverwaltung in Zweifel gezogen. Nach seiner öffentlichen Entschuldigung zeigte sich Scherff versöhnlich und betonte, dass nun wieder die Sachthemen für Wuppertal im Mittelpunkt stehen sollten.
Unterstützung durch die Grünen
Parallel zur Klärung des Konflikts hat die Wuppertaler Grünen-Partei ihre Unterstützung für Scherff bei der anstehenden Stichwahl angekündigt. Bei der Wahl am Sonntag waren die Grünen noch mit einer eigenen Kandidatin, Dagmar Liste-Frinker, angetreten, hatten jedoch nur ein geringes Stimmenresultat erzielt.
Mit der Entscheidung, Scherff zu unterstützen, wollen die Grünen ein klares Signal für die Stichwahl setzen und ihre Position innerhalb des kommunalpolitischen Bündnisses in Wuppertal stärken.
Scherff akzeptiert Entschuldigung von Nocke – Grüne unterstützen SPD-Kandidatin
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