Die naturnahe Umgestaltung der Wupper im Stadtgebiet von Wuppertal steht kurz vor dem Abschluss. Nach Angaben des Wupperverbands sind rund 13 der insgesamt 15 Flusskilometer innerhalb der Stadt bereits ökologisch aufgewertet. Der aktuelle Jahresbericht 2025 dokumentiert damit einen wesentlichen Fortschritt eines der zentralen Gewässerprojekte der Region.
Umgesetzt wurde das Vorhaben in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal sowie mit Unternehmen entlang des Flusslaufs. Ziel war es, die stark verbaute Wupper schrittweise wieder naturnäher zu gestalten, ohne die bestehenden städtischen Strukturen zu beeinträchtigen.
Trotz enger Platzverhältnisse zwischen Ufermauern, Stützen der Schwebebahn und angrenzender Bebauung wurden zahlreiche Abschnitte ökologisch aufgelockert. Durch den gezielten Einbau von Steinen und künstlichen Inseln entstanden unterschiedliche Strömungsverhältnisse, Vertiefungen und ruhige Zonen. Diese Strukturvielfalt verbessert die Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere und trägt zugleich zur ökologischen Stabilität des Flusses bei.
Der letzte noch ausstehende Abschnitt liegt zwischen Hardtufer und dem Bereich des Landgerichts. Für diesen Teil der Wupper ist der Abschluss der Arbeiten für das Jahr 2027 vorgesehen. Mit der Fertigstellung dieses Abschnitts wäre die Renaturierung der Wupper im gesamten Wuppertaler Stadtgebiet vollzogen.
Renaturierung der Wupper weitgehend abgeschlossen
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