78 Schulklassen nehmen Ende Juni an Förderprojekt teil
In Wuppertal erhalten rund 1.800 Schüler im Rahmen der diesjährigen „SchulSchwimmWoche“ zusätzliche Möglichkeiten, ihre Schwimmfähigkeiten zu verbessern. Die sechste Auflage des Projekts findet vom 29. Juni bis 3. Juli 2026 statt. An fünf aufeinanderfolgenden Tagen verbringen die teilnehmenden Klassen jeweils eine Stunde im Schwimmbad.
Ziel der Aktionswoche ist es, die Schwimmkompetenz der Kinder zu stärken, Unsicherheiten im Wasser abzubauen und weitere Schwimmabzeichen zu ermöglichen. Im Gegensatz zum regulären Schulschwimmen steht den Teilnehmern während der Projektwoche deutlich mehr effektive Wasserzeit zur Verfügung, da organisatorische Abläufe wie An- und Abreise oder Umkleidezeiten besser berücksichtigt werden können.
Für die diesjährige Veranstaltung hatten sich 53 Schulen mit insgesamt 106 Klassen angemeldet. Aufgrund begrenzter Kapazitäten in den Bädern konnten letztlich 78 Klassen berücksichtigt werden. Während der täglichen Projektzeiten zwischen 8.30 Uhr und 15.30 Uhr haben die teilnehmenden Schulklassen Vorrang bei der Nutzung der Schwimmbäder. Dadurch kann es in einzelnen Einrichtungen vorübergehend zu Einschränkungen für Vereine und den öffentlichen Badebetrieb kommen.
Die SchulSchwimmWoche wird zeitgleich in sieben Wuppertaler Schwimmbädern durchgeführt. Dazu gehören die Schwimmoper, das Schwimmsportleistungszentrum, die Gartenhallenbäder in Langerfeld und Cronenberg, das Stadtbad Röttgen, das Freibad Neuenhof sowie das Schwimmbad der LVR-Förderschule an der Melanchthonstraße.
Nach Angaben des Sport- und Bäderamtes haben die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt, dass die konzentrierte Förderung über mehrere aufeinanderfolgende Tage zu nachhaltigen Lernerfolgen führt. Deshalb liegt der Schwerpunkt der Projektwoche erneut darauf, insbesondere Kindern mit geringen Schwimmkenntnissen mehr Sicherheit im Wasser zu vermitteln.
Unterstützt werden die Lehrkräfte während der Aktionswoche von Schwimmassistenten des Schwimmverbandes sowie von Sporthelfern aus den Schulen. Für einen reibungslosen Ablauf wurde gemeinsam mit dem Stadtbetrieb Schulen und den Wuppertaler Stadtwerken ein spezieller Busfahrplan entwickelt, der den Transport der Klassen zwischen Schulen und Schwimmbädern sicherstellt.
Die Helfer wurden für ihren Einsatz mit einheitlichen Veranstaltungs-T-Shirts und Handtüchern ausgestattet. Die Finanzierung dieser Ausstattung übernimmt die Praxis Gemeinschaft Cronenberg um Dr. Martin von Kathen als Sponsor der Veranstaltung.
SchulSchwimmWoche in Wuppertal: Zusätzliche Wasserzeiten für rund 1.800 Kinder
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