Wuppertal. Auf Gut Einern findet am Samstag, 25. Juli, erstmals in Wuppertal eine Podiumsdiskussion statt, an der neben drei menschlichen Experten auch eine künstliche Intelligenz teilnimmt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändert und welche Auswirkungen der technologische Wandel auf Beschäftigte und Unternehmen hat.
Die Diskussionsrunde beginnt um 18 Uhr in der Freiluftküche des ehemaligen Bauernhofs. Unter dem Titel „KI in der Arbeitswelt: Alle ersetzbar. Niemand gefragt?“ sprechen IHK-Präsident Henner Pasch, Unternehmer und KI-Berater Holger Bramsiepe sowie der IG-Metall-KI-Experte Oliver Dietrich. Ergänzt wird das Podium durch „KIWI“, ein Sprachmodell, das digital an der Veranstaltung teilnimmt. Die Moderation übernimmt David J. Becher, der bis 2024 langjähriger Vorsitzender der Utopiastadt war.
Bereits Ende Mai hatte „KIWI“ bei einer Testdiskussion auf Gut Einern für Aufmerksamkeit gesorgt. Die deutlichen und teils provokanten Antworten des Sprachmodells lösten damals eine intensive Debatte über die Rolle künstlicher Intelligenz in gesellschaftlichen Diskussionen aus. Eine Podiumsdiskussion mit einem KI-System ist in Wuppertal bislang ohne Beispiel.
Im Anschluss an die rund 90-minütige Veranstaltung, die auch als Podcast aufgezeichnet wird, besteht für Besucher die Möglichkeit, mit den Teilnehmern am Lagerfeuer ins Gespräch zu kommen.
Organisiert wird der Abend vom Team des Guts Einern mit Projektentwickler Andreas Bunge, Nachhaltigkeitsmanagerin Annabelle Woltering und Digitalverantwortlichem Severin Hackspiel. Das Projekt wird von der Initiative „FAB Region“ unterstützt.
KI diskutiert erstmals auf Wuppertaler Podium über die Arbeitswelt
Photo by BrianPenny on Pixabay
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