Am Wiedener Kreuz in Wuppertal kommen die Sicherungsarbeiten an dem einsturzgefährdeten Wohnhaus planmäßig voran. Nach der Einigung zwischen der Stadt und dem Eigentümer wird das Gebäude nicht abgerissen. Stattdessen wird der Keller mit Beton verfüllt, um die Standfestigkeit dauerhaft zu gewährleisten.
Nach Angaben des Eigentümers verlaufen die Arbeiten wie vorgesehen und könnten sogar früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden. Die Sanierung des Untergrunds soll spätestens bis zum 31. August beendet sein. Parallel dazu werden die Voraussetzungen geschaffen, das Gebäude wieder an die Strom-, Wasser- und Gasversorgung anzuschließen. Die Wuppertaler Stadtwerke machen jedoch deutlich, dass ein Wiederanschluss erst erfolgen kann, wenn die Standsicherheit des Hauses vollständig nachgewiesen ist.
Die Bewohner des Hauses befinden sich derzeit im Urlaub. Nach ihrer Rückkehr sollen sie ihre Wohnungen wieder beziehen können, sofern die laufenden Arbeiten wie geplant abgeschlossen werden. Ein konkreter Termin für den Wiedereinzug steht bislang allerdings noch nicht fest.
Mit dem Abschluss der Sicherungsmaßnahmen soll auch die ursprüngliche Verkehrsführung am Wiedener Kreuz wiederhergestellt werden. Nach aktuellem Stand könnte die Kreuzung bereits vor Ablauf der vereinbarten Frist Ende August wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.
Die Probleme an dem Gebäude waren Mitte Mai bekannt geworden. Damals war im Keller ein erheblicher Schaden festgestellt worden, nachdem ein Teil der Bodenplatte abgesackt und eine tragende Wand teilweise eingestürzt war. Aus Sicherheitsgründen ließ die Feuerwehr sowohl das betroffene Gebäude als auch ein benachbartes Haus räumen.
In der Folge wurde die wichtige Verkehrsverbindung im Wuppertaler Westen zunächst vollständig gesperrt, da die Gefahr bestand, dass Gebäudeteile auf die Fahrbahn stürzen könnten. Derzeit ist die Kreuzung der Düsseldorfer Straße, Wiedener Straße und Bahnstraße lediglich eingeschränkt befahrbar.
Zusätzlich hat die Stadt an der Kreuzung eine neue stationäre Überwachungsanlage installiert. Sie dient nicht der Kontrolle von Geschwindigkeitsverstößen, sondern soll Autofahrer erfassen, die entgegen der geltenden Einbahnstraßenregelung in den gesperrten Bereich einfahren. Hintergrund sind wiederholte Verstöße gegen die Verkehrsführung.
Das Wiedener Kreuz zählt zu den wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Wuppertal, Wülfrath und Mettmann. Die anhaltenden Einschränkungen belasten insbesondere Pendler sowie landwirtschaftliche Betriebe, da größere Nutzfahrzeuge die Strecke nur eingeschränkt nutzen können und teilweise erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssen. Zeitweise war auch der Busverkehr von den Sperrungen deutlich betroffen.
Arbeiten am Wiedener Kreuz schreiten voran – Freigabe der Kreuzung rückt näher
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