Studierende in Wuppertal können mit der staatlichen Wohnkostenpauschale eine kleine Wohnung gerade noch finanzieren. Für Nebenkosten bleibt jedoch praktisch kein Spielraum. Im Vergleich zu anderen Hochschulstädten ist die Lage dennoch relativ günstig.
Die Finanzierung des studentischen Wohnens bleibt in vielen deutschen Hochschulstädten eine Herausforderung. Auch in Wuppertal reicht die staatliche Unterstützung kaum über die reine Kaltmiete hinaus. Nach einer aktuellen Auswertung des Immobilienportals Immowelt kostet eine 40 Quadratmeter große Wohnung in der Stadt durchschnittlich 378 Euro monatlich.
Dem steht eine BAföG-Wohnkostenpauschale von 380 Euro gegenüber. Damit verbleiben rechnerisch lediglich zwei Euro im Monat. Ausgaben für Heizung, Strom und weitere Nebenkosten sind in dieser Rechnung noch nicht berücksichtigt. Für Studierende, die auf die staatliche Förderung angewiesen sind, entsteht dadurch eine erhebliche finanzielle Belastung.
Im bundesweiten Vergleich fällt die Situation in Wuppertal allerdings noch vergleichsweise günstig aus. In deutlich mehr als der Hälfte der deutschen Universitätsstädte übersteigen die durchschnittlichen Kaltmieten bereits die staatliche Wohnkostenpauschale. Dort reicht die Unterstützung nicht einmal mehr aus, um die Grundmiete einer eigenen Wohnung vollständig zu bezahlen.
BAföG-Wohnpauschale deckt in Wuppertal kaum die Kaltmiete
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