Der neue Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, Richard Grenell, hat sich mit seinen Äußerungen zur deutschen und europäischen Innenpolitik keine Freunde gemacht. Er hatte angekündigt, konservative Kräfte in Europa stärken zu wollen. Die Einmischung in innere Angelegenheiten durch einen ausländischen Diplomaten gilt als „no-go“.

Der Wuppertaler CDU-Bundestagsabgeordnete und außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, kritisiert die Europa-Politik von US-Präsident Trump. Der wolle die EU schwächen. Das, so Hardt zeigten auch die Äußerungen des neuen US-Botschafters in Berlin. Hardt fordert. Europa müsse jetzt ganz eng zusammenstehen, um in der Konfrontation mit der Trump-Administration zu bestehen.