Nach zahlreichen Protesten unter anderem der Grünen, Linken und SPD sowie verschiedenen Wohlfahrtsverbänden bleibt das Sozialticket für Bedürftige für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) erhalten. Vorerst zumindest. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat am Dienstag (28. November) beschlossen, dieses zunächst doch weiter wie bisher mit 40 Millionen Euro pro Jahr zu finanzieren. Ursprünglich hatte die CDU/FDP-Landesregierung beschlossen, den Zuschuss ab 2018 bis 2020 stufenweise komplett zurückzufahren.

„Es ist unbestritten, dass Bedürftige auch in Zukunft zu fairen Preisen mobil sein müssen“, sagte der zuständige Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Ob der Landes-Zuschuss jetzt auch für die Jahre nach 2018 in der bisherigen Höhe bestehen bleibe, dazu äußerte sich Wüst nicht.

In der Aktuellen Stunde des Landtags am Mittwoch (29. November) ließ er aber erkennen, dass dies auch für die Folgejahre gelten wird. Wüst sprach von einem „Fehler“, der berichtigt werde.