Nur knapp 1.700 Zuschauer bedeuteten Saison-Minusrekord im Stadion am Zoo. Und die sahen beim 2:2 (1:2) des WSV gegen den SC Wiedenbrück eine Punkteteilung.

Gut, schön war das Spiel nicht, der Punkt durch ein Last-Minute-Tor von Goalgetter Christopher Kramer für den Wuppertaler SV aber durchaus verdient. Vor allem aufgrund der zweiten Halbzeit. Denn im ersten Durchgang dominierten die Ostwestfalen – vor allem wegen einer zeitweilen indisponierten WSV-Abwehr.

Die leistete bei beiden Treffern der Gäste kräftig Unterstützung. So Niklas Heidemann, der beim 0:1 einen Querpass komplett verzieht und Zech so zum Abschluss vom Sechzehner einlädt. So aber auch Kevin Pytlik, der 30 Meter vor dem Tor am Ball vorbeispringt und so den Wiedenbrückern den Ball „schenkt“. Immerhin sorgte Kramer nur zwei Minuten später mit dem Anschlusstreffer für ein Lebenszeichen.

Weitere Chancen aber ließen die Gastgeber liegen, Kramer traf aus spitzem Winkel nur den Pfosten. Der WSV wurde im zweiten Durchgang immer dominanter, doch der Gegner hielt erfolgreich dagegen. Bis Kramer in der Nachspielzeit nach einem langen Ball von Silvio Pagano per Lupfer den Ausgleich erzielt.

  • WSV: Wickl – Pagano, Uphoff, Pytlik, Heidemann, Schünemann (74. Manno), Windmüller, Cirillo, Topal, Kramer, Saric (68. Wirtz).
  • Tore: 0:1 (10.) Zech, 0:2 (23.) Yildirim, 1:2, 2:2 (25., 90.+2) Kramer.