Nach dem Rollhockey-Krimi im Bundesliga-Meisterschaftsspiel gegen RESG Walsum wurde auch das Pokal-Viertelfinale des RSC Cronenberg gegen die Duisburger zu einem echten Krimi. Am Ende stand ein 5:4 (1:2)-Last-Minute-Sieg.

Walsum ging zunächst durch zwei Penalties in Führung und schien danach die besseren Karten fürs Weiterkommen zu haben. RSC-Spielertrainer Jordi Molet nutzte in der letzten Minute vor der Halbzeit einen Penalty zum 1:2-Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit zogen die Gäste auf 1:3 davon. Das bessere Ende der Begegnung hatte dann aber doch der RSC: Jordi Molet verwandelte seinen zweiten Penalty zum erneuten Anschlusstreffer, und Marco Bernadowitz gelang 10 Minuten vor Ende der Ausgleich zum 3:3.

Beide Nusch-.Brüder treffen

Benni Nusch brachte die Cronenberger in Führung, doch ausgerechnet sein Bruder Christopher, der für Walsum spielte, glich zum 4:4 aus. Und dann gelang Kay Hövelmann erneut in der letzten Minute der Treffer zum 5:4. Walsum setzte nun alles auf eine Karte, nahm den Torhüter aus dem Spiel und griff mit fünf Feldspielern an, doch RSC-Keeper Fynn Hilbertz ließ keinen Treffer mehr zu.

  • Im Pokalhalbfinale treffen die RSC-Löwen nun am 1. Mai in der Alfred-Henckels-Halle auf Pokalverteidiger SK Germania Herringen.