In der Rollhockey-Bundesliga sind drei Runden vor dem Ende der Doppelrunde sind alle wesentlichen Entscheidungen gefallen. Für die beiden Wuppertaler Teams bedeutet dies: Die Moskitos werden definitiv in die Relegation müssen, sofern es mehr als einen Aufstiegsanwärter aus der 2. Liga gibt. Der RSC Cronenberg geht aus der unteren Hälfte des Playoff-Baums in die Nachsaison.

HSV Krefeld – RSC Cronenberg 1:2 (1:0)

Einen hart erkämpften Erfolg bejubelten die ohne ihren verletzten Kapitän Kay Hövelmann angetretenen Cronenberger gegen überaus kämpferische, vor dem gegnerischen Tor aber glücklose Krefelder. Die gingen früh (7.) in Führung und bestimmten das Spiel aus einer sehr kompakten Abwehr heraus. Dies gelang auch deshalb sehr erfolgreich, weil die Cronenberger es an der nötigen Kreativität vermissen ließen, um das HSV-Bollwerk aus den Angeln zu heben. Mit dem Kopf durch die Wand ging es jedenfalls nicht. Auf der Gegenseite setzten die Hausherren immer wieder Konter, konnten aber ihren „Ex“ im RSC-Tor, Fynn Hilbertz, kein weiteres Mal überwinden.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Lucas Seidler dann die zündende Idee aus Sicht der Bergischen und schaffte den Ausgleich. Danach aber verfielen die Gäste wieder in ihr altes Muster und hätten wohl aus dem Spiel heraus keinen weiteren Treffer mehr erzielt. So waren es am Ende ein aus den Teamfouls resultierenden Direkter, der die Partie entschied. Niko Morovic traf für den RSC zum 2:1. Die Krefelder bekamen keine Gelegenheit dazu, weil die Gäste in den Zweikämpfen diszipliniert genug waren, um mit sieben Teamfouls unterhalb der Strafstoß-Marke zu bleiben.

  • RSC Cronenberg: Hilbertz, Soriano – Bernadowitz, Molet, Platz, Nusch, Rath, Riedel, Seidler (1), Morovic (1).

RESG Walsum – SC Moskitos Wuppertal 17:3 (9:1)

Erstaunliche Anlaufschwierigkeiten hatten die Walsumer gegen das Schlusslicht, das sich am Ende zwar deutlich geschlagen geben musste, aber gute zehn Minuten den Ton angegeben hatte. Nick Brikmann hat sein Team sogar mit 1:0 in Führung gebracht (3.). Als die „Roten Teufel“ nach gut zehn Minuten aber ihren Rhythmus gefunden hatten, ging es Schlag auf Schlag. Bis zur Pause zogen sie auf 9:1 davon.

Nick Brikmann sorgte dafür, dass die Moskitos auch im zweiten Durchgang den besseren Start erwischten, doch die Niederlage ließ sich damit nicht mehr verhindern. Vielmehr bauten die Hausherren ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus, wobei sich am Ende jeder RESG-Akteur in die Torschützenliste eingetragen hatte.

  • SCM Wuppertal: Zimmerer, Obermeier – Hauck, Lucht (1), Brikmann (2), Dincer, Meuer, Henckels.