Mit einem 1:1 (1:0)-Remis kehrte Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV vom Auswärts-Nachholspiel beim SC Verl zurück. Der seit acht Spielen ungeschlagene Tabelleneunte aus Ostwestfalen ging mit breiter Brust in die Partie vor gut 600 Zuschauern. WSV-Trainer Christian Britscho hatte gegenüber dem Spiel gegen die zweite Mannschaft des BVB einige Umstellungen vorgenommen. Für den am Zeh verletzten Niklas Heidemann und den nach der fünften Gelben Karte gesperrten Silvio Pagano sowie Marco Cirillo kehrten Daniel Grebe, Michael Blum und Gino Windmüller in die Startelf zurück. Yassine Khadraoui saß erstmals nach seiner schweren Verletzung wieder auf der Bank.

Turbulenter Spielbeginn

Das Spiel begann turbulent: Bereits in den ersten fünf Minuten hätten Windmüller (Kopfball nach einer Ecke) und Christopher Kramer (Schuss aus zehn Metern) für den WSV zur Führung treffen können. Beide Male parierte Verls Keeper Brüseke. Nach 20 Minuten kam nach einer Kombination mit Kevin Pytlik der junge Semir Saric acht Meter vor dem Tor frei zum Abschluss – und traf wieder Brüseke.

Der WSV dominierte das Spiel deutlich, Verl bekam in der Offensive kein Bein auf den Boden. Nachdem Enes Topal mehrfach über die rechte Seite durchbrach, allerdings den finalen Pass nicht an den Mann brachte, schoss er kurz vor Ende der ersten Hälfte den WSV zur Führung. Saric hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt, war in den Strafraum eingedrungen und spielte den Ball am Fünfmeterraum quer auf den freien Topal, der aus kurzer Distanz keine Probleme hatte einzuschieben.

Kalte Dusche nach der Pause

Nach der Pause gleich die kalte Dusche für den WSV: Einen Freistoß von der Strafraumgrenze köpfte Stöckner am zweiten Pfosten blank stehend ein. Die Verler gestalteten die Partie im zweiten Durchgang wesentlich offener, kamen zu einigen Chancen. Blum musste in höchster Not gegen Maier retten, Wickl den platzierten Schuss von Choroba parieren. Aber auch der WSV ließ Chancen aus. So Kramer, der den leeren SCV-Kasten aus 40 Metern verfehlte. In der Schlussphase hatte Topal den Sieg auf dem Fuß, vergab aber die Großchance als er aus wenigen Metern frei links am Tor vorbei schoss.

  • WSV: Wickl - Windmüller, Uphoff, Pytlik, Blum, Schünemann (84. Mandt), Grebe (63. Cirillo), Topal, Wirtz, Kramer, Saric.
  • Tore: 0:1 (44.) Topal, 1:1 (47.) Stöckner.