Abschlusspräsentation des offenen Tanz-Ateliers „Open Space“

Der BOB Campus in Wichlinghausen (Foto: Stadt Wuppertal)

Am 23. und 30. März findet die Abschlusspräsentationen des offenen (Tanz-)Ateliers „Open Space“ statt, dem Kooperationsprojekt für junge Menschen, das gemeinsam vom Pina Bausch Zentrum, dem BOB CAMPUS und Dunua, einer gemeinnützigen Migrantenselbstorganisation realisiert wurde. Projektbestandteil waren zwei Intensivworkshops, die in den Sommer- und Herbstferien im ehemaligen Schauspielhaus und zukünftigen Pina Bausch Zentrum stattfanden. Das wichtigste dabei war der vertrauensvolle Arbeitsprozess.

Seit August 2024 bietet das Projekt in der Nachbarschaftsetage des BOB CAMPUS jeden Sonntag einen kreativen Raum, in dem Kinder und Jugendliche ihre eigenen Geschichten durch Malerei, Tanz, Fotografie, Video und Soundtechnik zum Ausdruck bringen. Im Fokus: Selbstermächtigung, künstlerische Entfaltung und Gemeinschaftsbildung durch Tanz und interdisziplinäre Kunstformen. Dabei werden kreative und digitale Kompetenzen gestärkt sowie Raum für interkulturellen Austausch geschaffen. Das Projekt gibt insbesondere jenen eine Stimme, die oft nicht gehört werden und und ermöglicht ihnen, ihre Geschichten selbstbestimmt zu erzählen und sich aktiv einzubringen.
Geleitet wird es von Milton Camilo, der zusammen mit vier weiteren Künstlerinnen und Künstlern arbeitet, die die Begegnung mit verschiedenen Kunstformen ermöglichten. Camilo, Tänzer, Choreograf und Maler, hat zahlreiche internationale Projekte realisiert und verbindet Bewegung, Bildende Kunst und Narration zu einer einzigartigen Ausdrucksform.

Unterstützt wird er von der koreanischen Medienkünstlerin Nara Bak, die an der Kunstakademie Düsseldorf studiert, in ihren Installationen, Filmen und Fotografien das Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit erforscht und sich mit gesellschaftlichen Wahrnehmungsmustern auseinandersetzt. Babu Noella, Wuppertaler Modedesignerin und Kunstschaffende deutsch-kongolesischen Ursprungs, verbindet traditionelle afrikanische Einflüsse mit europäischer Mode. Sie kombiniert selbstgeschneiderte Kleidung mit Malerei und schafft durch Verbindung von Acrylfarbe und Stoff einzigartige Kreationen.
Cássio Diniz Santiago, ein brasilianischer Performancekünstler und Regisseur, setzt sich mit interdisziplinären Kunstformen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander. Seine Arbeiten wurden auf renommierten Festivals und in führenden Kunstinstitutionen gezeigt. Kostüm- und Bühnenbildnerin Sabine Kreiter bringt langjährige Erfahrung im Bereich Theater und Performance ein und arbeitet mit den jungen Menschen an der Raumgestaltung.

Eine Abschlussperformance wird am 23. März im zukünftigen Pina Bausch Zentrum und am 30. März im BOB CAMPUS jeweils um 15:00 Uhr präsentiert – Interessierte sind herzlich eingeladen, die kreativen Ergebnisse der etwa 35 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zu erlebenn

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