Aktivisten machen mit Kreideaktion auf unsichere Schulwege aufmerksam

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Wuppertal. Zum Beginn des neuen Schuljahres haben Mitglieder des Widerstands-Kollektivs Wuppertal (WiK) mit einer ungewöhnlichen Aktion auf Defizite in der Verkehrssicherheit hingewiesen. In der Nacht gestalteten sie vor mehreren Schulen mit Kreide Bilder auf die Fahrbahnen, um die Aufmerksamkeit auf fehlende sichere Wege für Kinder zu lenken.

Zahlreiche Schulen beteiligt

Die Aktion erstreckte sich über verschiedene Stadtteile. Betroffen waren unter anderem Schulen an der Kyffhäuser Straße, Nützenberger Straße, Opphofer Straße, Marienstraße, in Distelbeck, an der Reichsgrafenstraße und in Küllenhahn. Auch vor der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule sowie der Realschule Helmholtzstraße waren die Kreidebilder zu sehen.

Forderung nach gerechter Flächenverteilung

Das Kollektiv fordert eine Neuordnung des öffentlichen Raums, die die unterschiedlichen Bedürfnisse von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern stärker berücksichtigt. Im Mittelpunkt steht dabei der Anspruch, Kindern im Straßenverkehr ein höheres Maß an Schutz zu gewährleisten.

Appell an Politik und Gesellschaft

Zwar sei der Handlungsbedarf von politischer Seite erkannt, konkrete Schritte blieben jedoch bislang aus. Mit der Aktion wollen die Initiatoren Eltern, Schulen und Anwohner ermutigen, sich aktiv für sichere Verkehrswege einzusetzen. Interessierte können sich hierzu an die Stadtverwaltung, die beteiligten Schulen oder direkt an das Kollektiv wenden.

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