Aschermittwochs-Aktion: „Aschenkreuz to go“ am Berliner Plätzchen

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Am Aschermittwoch, dem 5. März 2025, lädt die Katholische Citykirche Wuppertal erneut zu einer besonderen Aktion ein, um auf die Tradition des Aschekreuzes hinzuweisen. Pastoralreferent Dr. Werner Kleine wird zwischen 12 und 13 Uhr am Berliner Plätzchen (Berliner Straße 173 / Ecke Langobardenstraße) das Aschenkreuz spenden.

Andacht und Segnung zum Beginn der Fastenzeit

Zum Auftakt der Aktion findet um 12 Uhr eine kurze Andacht statt. Im Anschluss können Interessierte das Aschenkreuz empfangen, das als Zeichen der Mahnung, aber auch des Segens verstanden wird. Danach wird Dr. Kleine den nahegelegenen Markt am Berliner Platz besuchen und das Aschenkreuz auf Wunsch auch dort spenden.

Der Aschermittwoch markiert für Christinnen und Christen den Beginn der 40-tägigen österlichen Bußzeit, die gemeinhin als Fastenzeit bekannt ist. Diese Zeit dient der geistlichen Vorbereitung auf das Osterfest und wird von zwei besonderen Fastentagen – Aschermittwoch und Karfreitag – eingerahmt. Ihren Höhepunkt findet sie in den drei Tagen des sogenannten „Triduum Paschale“, das mit Gründonnerstag beginnt und mit der Osternacht den Übergang von Tod zu Auferstehung Jesu Christi feiert.

Bedeutung des Aschenkreuzes

Die Segnung mit Asche ist eine lange Tradition innerhalb der römisch-katholischen Kirche. Dabei wird entweder Asche auf das Haupt gestreut oder in Form eines Kreuzes auf die Stirn gezeichnet. Die begleitenden Worte erinnern an die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und laden zur Besinnung ein.

Die Symbolik der Asche verweist auf die Endlichkeit des Daseins, macht aber zugleich den Wert und die Einzigartigkeit jedes Lebens deutlich. Das Aschenkreuz zu empfangen kann daher sowohl als Ausdruck persönlicher Demut als auch als Zuspruch und Segen verstanden werden. Mit der Aktion am Berliner Plätzchen soll diese Botschaft auch außerhalb der Kirchenräume zugänglich gemacht werden.

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