Die Stadt Wuppertal hat schon vor einiger Zeit in der Elberfelder Innenstadt das Baustellen-Info-Büro eröffnet. Direkt am Von der Heydt-Museum, in der Schwanenstraße 33, bietet die Einrichtung auf über 170 Quadratmetern umfassende Informationen rund um die Bauarbeiten in der City, die nun am 20.01. beginnen sollen.
Erweiterte Öffnungszeiten und neuer Ansprechpartner
Mit großzügig erweiterten Öffnungszeiten steht das Info-Büro an fünf Tagen in der Woche für Bürgerinnen und Bürger offen:
- Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10:00–13:00 Uhr und 13:30–18:30 Uhr
- Donnerstag: 13:30–18:30 Uhr
- Samstag: 10:00–14:30 Uhr
Oliver Simon, der neue Ansprechpartner im Büro, ist seit dem 1. Mai im Einsatz und steht für alle Fragen, Anregungen und Sorgen rund um die Baustellen bereit. Zusätzlich finden hier Treffen für archäologische Führungen statt, und bald sollen Anschauungsobjekte wie archäologische Funde und ein Modell der ehemaligen Burg Elverfelde das Büro ergänzen.
Gemeinschaftsprojekt für ein modernes Elberfeld
Die Bauarbeiten in Elberfeld sind Teil eines groß angelegten Gemeinschaftsprojekts der Stadt Wuppertal und der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Ziel ist es, die Elberfelder Innenstadt zukunftsorientiert und klimafreundlich zu gestalten. Die WSW verlegen derzeit 24 Kilometer neue Fernwärmeleitungen, um die City an ein nachhaltiges Fernwärmenetz anzuschließen. Dabei wird das bisherige Dampfsystem auf energieeffizientes Heizwasser umgestellt, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch Kosten spart.
Parallel dazu setzt die Stadt Maßnahmen aus dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) um. Neben einem neuen Pflaster werden Plätze wie der Kerstenplatz und die Poststraße umgestaltet und begrünt. Das Projekt wird von der Bundesrepublik Deutschland und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert.
Einschränkungen durch Baustellen
Ab Montag, 20. Januar, beginnen die WSW mit weiteren Arbeiten am Wall zwischen den Einmündungen Kirchstraße und Calvinstraße. Während die Kirchstraße für den Verkehr gesperrt wird, bleibt sie für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Auf dem Wall wird eine Durchfahrtsbreite von drei Metern sichergestellt, der Radweg muss jedoch gesperrt werden. Eine Umleitung für Radfahrende wird ausgeschildert. Die Arbeiten sollen etwa drei Monate dauern.
Ziel: Mehr Lebensqualität und Klimaschutz
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird ein völlig neues Elberfeld entstehen: Mehr Lebensqualität, eine attraktive Innenstadtgestaltung und neue Chancen für den Einzelhandel sollen das Bild der City prägen. Die Verknüpfung von archäologischen Einblicken mit moderner Infrastruktur macht das Projekt zudem zu einem wichtigen Meilenstein für Wuppertals Zukunft.