Erneut musste am Dienstag (28. November) die eigentlich schon eine Woche zuvor geplante mögliche Bombenentschärfung im Bereich des Piepersberg zwischen Vohwinkel und Gräfrath verschoben werden. Den ersten Termin musste die beauftragte Firma wegen Erkrankung von Mitarbeitern absagen Die zuständige Bezirksregierung in Düsseldorf hatte das Unternehmen beauftragt ein Gelände am Roggenkamp zu untersuchen, wo zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet werden.

Die neuerliche Verschiebung geschah, weil die Fachfirma bei ihrer Arbeit große Schwierigkeiten mit dem aufgeweichten Untergrund hatte. „Das ist sehr misslich", erklärte Solingens Ordnungsdezernent Jan Welzel. Obwohl die Stadt selbst die Schwierigkeiten nicht zu verantworten hat, bat er die Anwohner und Firmen für die entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Auch am Mittwoch (29. November) wird es am Piepersberg keine Bombenentschärfung geben. Damit ist eine Evakuierung für diesen Tag ausgeschlossen. Anwohner und Firmen können somit ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen. Ein neuer Termin soll erst bekannt gegeben werden, wenn dieser mit Sicherheit auch eingehalten werden kann. Darauf hat die Stadt Solingen im Sinne der Anwohner gedrängt.